Wärmewende in Kommunen

 Online-Tagung vom 11.05.2021

Am 11. Mai 2021 hat der LEE MV in Zusammenarbeit mit der Heinrich Böll Stiftung MV eine Online-Tagung zum Thema Wärmewende in Kommunen durchgeführt.

Hierbei sollte die Frage beantwortet werden wie ein klimafreundlicher Umbau der Wärmeversorgung in Kommunen gelingen kann.

Die Vorträge und weiteres Infomaterial finden Sie hier.

Einführungsvortrag von Prof. Dr. Volker Quaschning von der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin

Ein Vortrag zum aktuellen Stand der Wärmewende in Mecklenburg-Vorpommern von Dr. Ing. Frank Grüttner von der EUS Hohen Luckow.

Thema Timecode
Einführung 00:00 – 05:07
Wärmewende – ein breites Themenfeld 05:07 – 06:49
Entwicklung des Wärmeverbrauchs 06:50 – 08:19
Entwicklung der Wärmeerzeugung nach Energieträgern 08:20 – 10:28
Entwicklung des EE-Anteils am Wärmeverbrauch 10:29 – 12:00
Entwicklung des Wärmebedarfs bis 2050 12:01 – 15:59
Wärmenetze – Bestand und Ausbaupotential 15:59 – 21:18
Wärmeplanung 21:19 25:11
Fazit ab 25:12

Ein Vortrag von Dipl. Ing. Hans Hertle vom IFEU Heidelberg.

Thema Timecode
Einführung 00:00 – 05:13
Herausforderungen der Wärmewende 05:14 – 05:50
ressourcenfreundliches bauen / Dämmung / Investitionen 05:50 – 11:10
Heizen und Brückentechnologie Gas 11:10 – 18:05
Wärmenetze / Low-Ex-Netze 18:05 – 20:27
Wärmeplanung in Kommunen 20:28 – 29:03
Ausblick ab 29:03

Ein Vortrag von Dipl. Ing. Arne Rakel von der LEKA MV.

Thema Timecode
Einführung 00:00 – 04:28
Wärmepumpen – Grundlagen 04:28 – 13:32
Wärmepumpen – Prozess und Kenngrößen 13:33 – 14:36
Theorie und Praxis 14:36 – 15:42
Wärmequellen 15:42 – 17:02
Wärmepumpen in Wärmenetzen ab 17:02

Ein Vortrag von Paula Möhring vom Hamburg-Institut.

Thema Timecode
Einführung 00:00 – 01:49
Grüne Wärmenetze 01:50 – 04:30
Status Quo in MV 04:31 – 06:45
Zielvision Wärmewende 06:45 – 08:48
Wege zum Ziel – Technologien und Maßnahmen 08:49 – 26:26
Take-Aways ab 26:27

Wie werden Wärmenetze grün?
Wärmenetze eröffnen die Möglichkeit, erneuerbare Wärme und industrielle Abwärme aus unterschiedlichen Quellen einzusammeln und sie zum Verbraucher zu transportieren. Dementsprechend groß ist ihre Rolle in den meisten Langfristszenarien für die Dekarbonisierung der Wärmeversorgung im urbanen Raum.

Das Land Baden-Württemberg hat eine verbindliche Wärmeplanung für Kommunen eingeführt. Als Arbeitshilfe hat die Klimaschutz- und Energieagentur BaWü einen Handlungsleitfaden erarbeitet.

Die Wärmeversorgung in Mecklenburg-Vorpommern wird erneuerbar

Wie hoch ist der Wärmebedarf in Mecklenburg-Vorpommern und wie wird unser Bundesland mit Wärme versorgt? Wie hoch ist der Anteil an erneuerbaren und alternativen Energieträgern und welche Entwicklungen hin zu einer klimaschützenden Wärmeversorgung sind zu erwarten? – Zu diesen und weiteren Fragen sind bisher nur wenig aussagekräftige Daten öffentlich bekannt gewesen. Deshalb haben wir als LEE MV uns der Sache angenommen und Untersuchungen hinsichtlich der Klärung dieser Fragen veranlasst. Die Studien wurden von Dr.-Ing. Frank Grüttner in unserem Auftrag durchgeführt. Neben einer Analyse der Zentralen Wärmeversorung in Mecklenburg-Vorpommern wird es im nächsten Schritt eine weitere hinsichtlich des hiesigen Wärmebedarfs sowie vorhandener KWK-Anlagen geben.

Auf der Karte im oberen Teil dieser Website sehen Sie ausgewiesene Energiedörfer (blau) sowie Projekte der Wärmewende (grün). Die gelben Markierungen zeigen dabei besonders beispielhafte Projekte an. Zudem werden Sie auch in naher Zukunft die in der Analyse ausgewiesenen Fern- und Nahwärmesysteme sowie gegebenenfalls weitere Ergebnisse in der Karte finden.

Standortübergreifende Projekte der Wärmewende in MV

WindNODE – Netzdienlicher Einsatz von Wärmepumpen

© Bundesverband Wärmepumpe e. V.

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn die Erzeugung durch Wind- und Sonnenkraft und der Verbrauch optimal aufeinander abgestimmt sind. Die Verantwortlichen von WindNODE wollen den Beweis erbringen, dass es mithilfe intelligenter Informations- und Kommunikationstechnik möglich ist, den Energiekonsum von Handel, Industrie und Privathaushalten nach der erwarteten Stromproduktion auszurichten. Ein Beispiel: Damit es nicht zu Überlastungen führt, wenn künftig Millionen Wärmepumpen gleichzeitig Strom beziehen, soll der Verbrauch mittels digitaler Vernetzung zeitlich entzerrt werden. Die Wärme wird gespeichert, sobald es grüne Energie im Überfluss gibt. Diese Flexibilisierung spart sogar Stromkosten. An dem Projekt sind 60 Partner in ganz Nordostdeutschland beteiligt.

Standortübergreifende Projekte der Wärmewende in MV

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