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Home2021-05-11T17:53:15+02:00
Als Dachverband der Erneuerbaren Energien Branche in Mecklenburg-Vorpommern haben wir uns das Ziel gesetzt, die ökologischen und wirtschaftlichen Vorteile der erneuerbaren Energien sowie die Notwendigkeit der Energieeinsparung und -effizienz wie auch des Klimaschutzes in Mecklenburg-Vorpommern zu verbreiten und gegenüber der Politik und Öffentlichkeit zu vertreten.
Gemeinsam wollen wir ein Gesamtkonzept entwickeln, das mit Energieeinsparung, Netzausbau, Speicherung sowie der Koppelung der Sektoren Strom, Wärme und Verkehr einen Weg zu einer weitestgehend klimaneutralen und partizipativen Energieversorgung aufzeigt.
Wir setzen uns für eine Bündelung der Kräfte und eine gute Zusammenarbeit aller Akteure der Energiewende im Land ein und freuen uns auf weitere Mitglieder und die Zusammenarbeit mit allen Akteuren, die die Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern aktiv voranbringen möchten.

Mit Weitblick in die Zukunft

KlimaSichten 2021 ist der siebte landesweite Klimaschutzwettbewerb des Ministeriums für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung Mecklenburg-Vorpommern. Machen Sie mit und zeigen Sie uns Ihren Blick auf Klimaschutz und Klimawandel.

Von |04 05 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Mit Weitblick in die Zukunft

Klimaschutz ist jetzt einklagbar

Ein Paukenschlag aus Karlsruhe: Das Bundesverfassungsgericht kippt das Klimaschutzgesetz und schützt mit dieser Entscheidung auch die Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. In der Begründung heißt es: „Die Vorschriften verschieben hohe Emissionsminderungslasten unumkehrbar auf Zeiträume nach 2030“. Gegenstand der Beschwerden der verschiedenen Klägerinnen und Kläger, darunter der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland BUND ist, die Klimapolitik der Bundesregierung auf den Prüfstand zu stellen, weil die aktuelle Gesetzgebung die Grundrechte der Klägerinnen und Kläger nicht ausreichend schützt. Die schlimmsten Folgen der Klimakrise müssten abgewendet werden, so sagt es auch das Pariser Klimaabkommen, auf dessen 1,5 Grad-Ziel (Begrenzung der Erderwärmung auf höchstes 1,5 Grad) sich die Klägerinnen und Kläger berufen. Deutschland hatte dem Abkommen 2015 zugestimmt, doch ausreichende Bemühungen, um dieses 1,5 Grad-Ziel zu erreichen, gingen aus dem Klimaschutzgesetz bisher nicht hervor. Hier muss nun nachgebessert werden. Auch für Mecklenburg-Vorpommern ist diese Entscheidung ein wichtiges Signal, denn als Flächenland besitzt MV ein riesiges Potenzial für mehr Klimaschutz durch die Produktion von Erneuerbarer Energie. Die Energiewirtschaft steht vor der Herausforderung neben dem Stromsektor, auch den Verkehrs- und den Mobilitätssektor klimaneutral auszurichten. „Ein richtungsweisendes Urteil, weil damit endlich geklärt wird, dass Klimaschutz keine politische Sprechblase ohne ernsthafte Konsequenzen ist, sondern eine unbedingte Notwendigkeit, um die Rechte und Möglichkeiten unserer Kinder zu garantieren! Daraus muss jetzt auch die Landesregierung Konsequenzen ableiten, den Klimaschutz in die Landesverfassung aufnehmen und sich zum Beispiel klar zum schon beschlossenen Landesenergiekonzept bekennen und es konsequent umsetzen! Der Ausbau der Erneuerbaren muss endlich ein zentrales Projekt der Landesregierung werden!“, so Johann-Georg Jaeger, Vorsitzender des Landesverbandes Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e. V.. Der Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V. hat das Ziel, die Nutzung Erneuerbare Energien im Land vorantreiben und fordert daher von der Landesregierung ein klares Bekenntnis zum Klimaschutz mit dem dazugehörigen weiteren Ausbau von Wind-, Solar und Bioenergieanlagen.

Von |29 04 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Klimaschutz ist jetzt einklagbar

„Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dächern – Wirtschaftlichkeit und Finanzierung“

Am 05.05.2021 führt die Landesenergie- und Klimaschutzagentur MV einen kostenlosen Online-Infoabend durch. Sie erfahren welche Erfahrungen das Amt Ludwigslust-Land mit PV-Dachanlagen hat, wie auch finanzschwache Kommunen in den Ausbau der Photovoltaik investieren können und welche Fördermöglichkeiten es gibt.

Von |26 04 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für „Photovoltaik-Anlagen auf kommunalen Dächern – Wirtschaftlichkeit und Finanzierung“

Neuer Schub für Onshore Windkraft?

  Der Ausbau der Windenergie an Land kam in den letzten Jahren deutlich ins Stocken. Umso erfreulicher ist die Meldung, dass im ersten Quartal des Jahres 1.160 Megawatt Erzeugungskapazitäten genehmigt wurden. Einen so starken Zubau gab es seit Anfang 2016 nicht mehr. Dieser Zuwachs an Genehmigungen geht jedoch weniger auf die Anzahl neuer Anlagen zurück als auf die gestiegenen Nennleistungen. Allerdings befürchten Branchenvertreter bereits die nächste Bremse durch den neu eingeführten Kürzungsmechanismus im EEG 2021.

Von |19 04 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Neuer Schub für Onshore Windkraft?

Zeit für flexible Netze und Sektorkopplung

Am Wochenende gab es Erneuerbare Energie satt. Nur eingespeist konnte sie nicht überall werden. Anstatt das Zugpferd der Energiewende, die Windkraft, mit Abschaltungen auszubremsen, sollten jetzt schleunigst die klimaschädliche Kohlekraft raus aus dem Netz, Bioenergieverstromung flexibilisiert und vor allem die erforderliche Elektrifizierung des Wärme-, Verkehr- und Insustriesektors vorangetrieben werden.

Von |29 03 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Zeit für flexible Netze und Sektorkopplung

Kinofilm Atomkraft forever

2022 steigt Deutschland endgültig aus der Atomkraft aus: Das letzte Atomkraftwerk wird abgeschaltet, weil die Erfahrung von Fukushima gezeigt hat, dass das Risiko zu hoch ist und die Technik nicht beherrschbar. Doch dass damit das nukleare Problem gelöst wäre, erweist sich bei genauerer Betrachtung als Illusion: Zigtausende Tonnen radioaktiver Müll, dessen Lagerung völlig unklar ist. Gefährlicher Rückbau der Kraftwerke, der Jahrzehnte dauern und viele Milliarden Euro verschlingen wird. Und europäische Nachbarn, die an der vermeintlich sauberen Kernenergie festhalten: Von 27 EU-Staaten betreiben 13 Atomkraftwerke – und der Ausbau geht weiter. Der Kino-Dokumentarfilm ATOMKRAFT FOREVER von Carsten Rau („Wadim“, „Willkommen auf Deutsch“) wirft einen ebenso profunden wie beunruhigenden Blick auf die Atomkraft in Deutschland, gezeigt mit herausragenden Bildern von Kameramann Andrzej Król. Die sechs miteinander verwobenen Episoden erzählen Erstaunliches: Vom irrwitzigen Aufwand beim Abriss eines Atomkraftwerkes. Über die Suche nach einem Endlager, das eine Million Jahre und die nächsten zehn Eiszeiten überstehen soll. Bis hinein in die französische Atomindustrie, die dem deutschen Ausstieg mit Unverständnis begegnet und noch mehr Kraftwerke bauen will und wird, denn auf kurze Sicht im Hinblick auf den Klimawandel scheint die Kernenergie sauberer zu sein, als die Kohleverstromung … Dabei zeichnet es ATOMKRAFT FOREVER aus, dass Regisseur und Autor CarstenRau keine Argumente ausspart, auch wenn sie unbequem sein mögen. Er spricht im Film mit Menschen, die alle von und mit der Atomkraft leben. Am Ende kann und muss sich der Zuschauer ein eigenes Bild vom Wahnsinn Atomkraft machen. Der kein Ende hat. Drehort ist unter anderem das ehemalige Atomkraftwerk in Greifswald. “ATOMKRAFT FOREVER vermittelt einen Eindruck von der enormen Dimension der Kernkraft-Debatte, damals wie heute. Aktueller könnte er kaum sein.” MDR “Carsten Rau gelingt es meisterhaft, die aufgeheizte Debatte in aller Ruhe zu sondieren. Er spricht mit Menschen, die alle von und mit der Atomkraft leben. Sehr bewusst setzt er sie, egal ob Ingenieur, Wissenschaftlerin oder Wirtin, mit genau der gleichen Mischung aus Ernsthaftigkeit und Nonchalance in Szene. Erzählt wird ohne Dramatisierung, aber mit bestechend „schönen“ Bildern, die durchaus die Faszination für diese Technologie nachvollziehbar machen.” DOK Leipzig  

Von |29 03 2021|Kategorien: Allgemein|Kommentare deaktiviert für Kinofilm Atomkraft forever

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