Nachruf Rudolf Borchert

Rudolf Borchert
© LEE MV

Der Landesverband Erneuerbare Energien MV e.V. (LEE MV) trauert um seinen Mitbegründer, ehemaligen Vorsitzenden und Ehrenvorsitzenden Rudolf Borchert. Nach schwerer Krankheit verstarb er im Alter von 67 Jahren in der Nacht zu Mittwoch, den 13. November 2019. Unser tiefstes Mitgefühl gilt seiner Frau und seinen Kindern.

„In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von einer beeindruckenden Persönlichkeit“, so Johann-Georg Jaeger, Vorsitzender des LEE MV. „Rudolf Borchert prägte wie kaum jemand das Gelingen der Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern. Sein Engagement für den Klimaschutz und mehr Generationsgerechtigkeit war und ist bedeutend für unser aller Zukunft. An die Zukunft zu denken – auch über den eigenen Tod hinaus – ist eine Aufgabe, der sich Rudolf Borchert mit seinem Sachverstand, Durchhaltevermögen und seinem Herzen bis zum Schluss in eindrucksvoller Weise angenommen hat.“

Rudolf Borchert gründete 2017 zusammen mit weiteren Mitstreitern den LEE MV. Die Arbeit im Verband lebte von seinen Ideen und der Tatkraft mit der er neue Projekte entwickelte, um der Energiewende und dem Klimaschutz den Stellenwert einzuräumen, der angesichts aktueller Entwicklungen dringend nötig ist. Er besaß ein besonderes strategisches und politisches Gespür dafür, die verschiedensten Akteure an einen Tisch zu bekommen, um gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Der LEE MV konnte maßgeblich durch sein Engagement in diesem Jahr das Projekt „Klimaschutz durch Wärmewende und Sektorenkopplung“ ins Leben rufen. „Wir werden mit der Arbeit an diesem Projekt dafür einstehen, dass die Saat, die Rudolf Borchert säte, aufgehen wird“, so Johann-Georg Jaeger.




Fachtagung am 18. November 2019

Quelle: kaefer-construction.com

Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen der Menschheit. Eines der wichtigsten Instrumente, um die Herausforderungen zu bewältigen ist eine zukunftsgerichtete Energiepolitik. So ist nur mit einem schnellen Ausbau der erneuerbaren Energien ein erfolgreicher Klimaschutz umzusetzen. Elektromobilität, Wärmepumpen und Power-to-X werden in den nächsten Jahren eine zunehmende Rolle spielen, was auch bei allen erforderlichen Effizienzmaßahmen zu einem steigenden Stromverbrauch führen wird. Aus diesem Grund ist es essentiell, dass dieser Strom zu einem möglichst hohen Anteil sauber und preiswert aus erneuerbaren Energien erzeugt wird.

Der Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e. V. (LEE MV) möchte gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung über die notwendigen Maßnahmen zum Gelingen einer beschleunigten Energiewende in Mecklenburg-Vorpommern informieren und diskutieren.

Als besondere Gäste erwarten wir hierzu Prof. Stefan Rahmstorf und Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung. Wir laden Sie sehr herzlich zur Fachtagung

„Klimawandel und Energiepolitik – wo steht Deutschland und welchen Beitrag leistet Mecklenburg-Vorpommern?“
am 18. November 2019, 9:00 bis 16:00 Uhr
Plenarsaal des Landtages, Schweriner Schloss
Lennéstraße 1, 19053 Schwerin

ein.

Sie sind interessiert? Dann schicken Sie uns bitte eine E-Mail mit Ihrer Anmeldung an anmeldung@lee-mv.de. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Einladung und Programm




Nächster Landesdialog „Grüne Gewerbegebiete in M-V“

Quelle: gruene-gewerbegebiete.de

Im Jahr 2018 rief das Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung die Initiative „Grüne Gewerbegebiete in M-V“ ins Leben. In diesem Landesdialog sollen Industrie- und Gewerbegebiete bei Ihrer Entwicklung hin zu mehr Nachhaltigkeit unterstützt werden. Mit inbegriffen sind dabei die regenerative Energieversorgung, Ressourceneffizienz und Sektorenkopplung.

Am 25. November 2019 möchte Christian Pegel, Minister für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung den Landesdialog in Anklam fortführen. Alle Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft sind dazu herzlich eingeladen. Auch der Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e. V. wird an dieser Veranstaltung teilnehmen.

Einladung zum Landesdialog

Programm zum Landesdialog