Projekt „Klimaschutz durch Wärmewende und Sektorenkopplung“ gestartet

Schwerin. Das vom Landesverband Erneuerbare Energien Mecklenburg-Vorpommern e.V. (LEE MV) initiierte Projekt „Klimaschutz durch Wärmewende und Sektorenkopplung“ ist gestartet. Das Ziel des Projektes besteht darin, die Potentiale der erneuerbaren Energien und der Sektorenkopplung aufzuzeigen sowie für deren Einsatz insbesondere im Wärmesektor zu werben. „Die Kohlendioxid-Emissionen in unserem Bundesland entfallen zu rund einem Drittel auf den Wärmebereich. Für das Erreichen der Klimaschutzziele sehen wir hier einen deutlichen Handlungsbedarf“, sagt Projektleiterin Carina Radtke.

Das Projekt wird gefördert durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und hat eine Laufzeit von drei Jahren. In dieser Zeit ist unter anderem geplant, den Wärmebedarf in Mecklenburg-Vorpommern zu ermitteln und seine Potentiale aufzuzeigen. Außerdem sollen Leuchtturmprojekte und Innovationen in Mecklenburg-Vorpommern ebenso vorgestellt werden wie Ideen mit besonderer Beispielfunktion außerhalb des Bundeslandes. Geprüft werden soll auch, inwieweit die politischen Rahmenbedingungen bei der Kopplung von Energiesystemen den neuen Anforderungen angepasst werden müssen. „Wir wollen den Energieverbrauchern auch konkrete Umsetzungshilfen an die Hand geben und Möglichkeiten aufzeigen, einen Beitrag zur Wärmewende und Sektorenkopplung zu leisten“, so die Projektleiterin.

Die Klimaschutzkampagne richtet sich an Unternehmen der Energiebranche, Politik, öffentliche Einrichtungen und Privathaushalte.