BWE-Handreichung zu den Koalitionsgesprächen

Der Bundesverband Windenergie stellt sein neues Positionspapier für die bevorstehende Legislaturperiode des Bundestages vor. Dieses Dokument skizziert die zentralen Forderungen und Empfehlungen, um den Ausbau der Windenergie in Deutschland maßgeblich voranzutreiben.

Diese Ziele sollte die Koalition leiten:

  • Wettbewerbsfähigkeit und Klimaneutralität durch Erneuerbare Energien erreichen:
    Der eingeschlagene Weg, die deutsche Industrie auf eine klimaneutrale Produktion umzustellen, wird konsequent fortgesetzt.
  • Tragfähige Energiewirtschaft schaffen:
    Ein neues Strommarktdesign, ein Investitionsrahmen mit niedrigen Kapitalkosten, Entlastung der Stromnetze und ein Sofortprogramm für Flexibilisierung stellen sicher, dass die Energiekosten sinken.
  • Industrie stärken:
    Die Industrie soll auf den steigenden CO₂-Preis reagieren können, indem sie sich selbst mit grünem Strom versorgen kann. Die Direktbelieferung soll erleichtert werden und so den lokalen Netzausbaubedarf reduzieren.
  • Wirtschaft entbürokratisieren:
    Durch Digitalisierung und bundesweite Standardisierung von Genehmigungsverfahren wird wirtschaftliches Handeln entlang der gesamten Wertschöpfungskette erleichtert.

Diese Vorhaben im Bereich der Windenergie sind in der neuen Legislatur essenziell:

  • Netze stärken: Flexibilitäten schaffen, Netzüberbauung ermöglichen, Netzentgelte dynamisieren, Verteilnetze ertüchtigen.
  • Mehr Marktoptionen schaffen: Produktionsseitige Flexibilitäten anreizen, zum Beispiel Speicher und Elektrolyseure.
  • Direktbelieferungen entfesseln: Industrie bei der Dekarbonisierung durch günstigeren Strom unterstützen.
  • Neuen Investitionsrahmen einführen: mit Claw-Back-Mechanismus
  • Regionale Wertschöpfung ausweiten: Energy Sharing auch für Windenergieprojekte ermöglichen.

In einer gesonderten Langfassung des Positionspapiers werden genaue Vorschläge zur Umsetzung der genannten Vorhaben unterbreitet.